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Pressespiegel

Kombinierer bei der Pferdeflüsterin – Artikel aus dem Allgäuer Anzeigeblatt vom 25.01.2020, von Matthias Wörz

Porträt – Marion Jörg aus Fischen schweißt auf außergewöhnliche Art Teams zusammen: Beim Coaching öffnet sich sogar das Nationalteam der Nordischen. Wie die 31-Jährige Männer zum Weinen bringt.
 

Fischen. Dieses Teambuilding ist außergewöhnlich. Die Partner sind 1,40 Meter groß, haben kurzes Fell und machen eigentlich nur das, worauf sie gerade Lust haben. Für Marion Jörg ist das allerdings kein Problem. Denn bei den Coachings der 31-jährigen Fischingerin handelt es sich nicht um Menschen, sondern um Ponys, mit denen die Teilnehmer zusammenarbeiten.

Wenn man in die Nähe der Ställe bei Oberstdorf kommt, recken die Pferde sofort neugierig ihre Köpfe heraus. „Wertfrei und ehrlich“, seien die tierischen Mitarbeiter, sagt Jörg. Dadurch würden die Teilnehmer immer schnelles Feedback bei den verschiedenen Übungen bekommen. So gilt es beispielsweise, das Tier nach erster Kontaktaufnahme durch einen kleinen Parcours zu lotsen. Wenn man allerdings mit sich selbst und seiner Gruppe nicht im Gleichgewicht ist, würden die Tiere gewiss nicht so mitmachen wie gewollt.

„Pferde sind sehr feinfühlig. Sie scannen ihre Umgebung und spiegeln dann die Probleme der Personen wider“, erklärt Marion Jörg. So sei einmal ein Tier bei den Übungen ständig stehen geblieben und habe sich geweigert mitzumachen. Erst als die Frau, die das Pferd führte, selbst etwas ruhiger geworden war, hörte es wieder auf sie. „Sie hat dadurch erkannt, dass sie nicht immer so hektisch sein sollte und mehr Ruhephasen braucht“, erzählt die Kursleiterin. Somit ist jedes Teambuilding auch eine Schulung für die einzelnen Personen. Dennoch funktioniert es nur, wenn alle zusammenarbeiten. „Dabei fangen die Leute an, Probleme die sie in der Gruppe haben, anzusprechen. Nur so können sie Übungen meistern“, sagt die gelernte Pferdewirtin.

Seit vergangenen Oktober hat sie sich auf diese Form des Coachings spezialisiert. Damit erfüllt sich Jörg einen Lebenstraum. „Ich wusste immer, was in Pferden steckt. Jetzt will ich damit anderen Leuten helfen“. Auch für Sportler sei das Programm ideal.

 

So war schon der B-Kader der Nordischen Kombinierer des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) bei ihr zu Gast. „Der Bundestrainer meinte, es gäbe einige Probleme im Team und er hat gehofft, sie damit beheben zu können. Zum Schluss hat er sogar erkannt, dass selbst er nicht alles perfekt macht“, erzählt die 31-Jährige. Die Sportler seien laut der Fischingerin sehr offen an die Sache herangegangen, auch wenn die meisten es am Anfang erst etwas merkwürdig fanden. Doch laut Jörg würden die Pferde nicht lockerlassen, bis sich die Leute darauf einlassen. „Einmal hat ein Pony einen Mann solange in den Fuß gezwickt bis er dann mal mitgemacht hat“, erzählt sie. Meistens würden die Leute dann alle ihre Sorgen auf einmal herauslassen – sobald sie eine gewisse Hemmschwelle überschritten haben.

Sogar weinende Männer hatte die Pferdeflüsterin schon bei sich auf der Koppel. „Das gehört alles dazu“, sagt Jörg und fügt an: „Aber im Nachhinein sind die Leute froh, dass sie ihre Sorgen nicht weiter für sich behalten mussten“. Und nicht nur für die Einzelpersonen sei es wichtig, über die Probleme zu sprechen. Auch für die anderen Mitglieder der Gruppe ist es laut Jörg hilfreich, einmal zu hören, wie jeder über den anderen denkt. Auch wenn das manchmal etwas dauert.

So hat eine Fußballmannschaft bei ihr einmal regelrecht angefangen zu streiten. „Das war total irre. Die sind sich fast an den Hals gegangen“, erzählt Marion Jörg. Zum Schluss konnte die 31-Jährige die Gemüter – wie meist – aber wieder besänftigen und die Fußballer gingen zufrieden nach Hause.

Besonders überrascht Jörg, wie viel positive Resonanz ihr Projekt erhält: „Das läuft ja alles erst langsam an, aber ich freue mich über jeden, der sich darauf einlässt.“ Auch aufgrund dieses Feedbacks ist sie von ihrer Idee überzeugt. „Ich hoffe, dass sich in Zukunft noch mehr Leute darauf einlassen“, sagt die Pferdeflüsterin und fügt an: „Damit wir gemeinsam ihre Sorgen und Probleme bekämpfen können.“


„Ein intensives Erlebnis“: Pferdegestütztes Coaching auf dem Landhof Oberstdorf – Artikel vom Deutschen Eishockey-Bund e.V. vom 12.11.2020

Oberstdorf. „Etwas ganz Neues“, „eine richtige Überraschung“, „ein intensives Erlebnis“: Für die Coaches des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. hielt die jährliche Trainerkonferenz vor etwa vier Wochen im Allgäu auch etwas vollkommen Unerwartetes bereit, einen Ausflug auf gänzlich unbekanntes Territorium. Beim Pferdecoaching auf dem Landhof Oberstdorf erlebten die DEB-Trainer etwa, wie genau die Tiere Empfindungen erspüren können und diese sich in ihrem Verhalten widerspiegeln. „Ich hatte im Vorfeld keine Ahnung, um was es wirklich geht und was man da alles lernen kann“, berichtete Bundestrainer Toni Söderholm – und erfuhr neue Eindrücke „über sich selbst und welche Emotionen man vielleicht ausstrahlt, wenn man über schwierige Themen redet. Es war ein sehr intensives Erlebnis.“

Beim pferdegestützten Coaching gehen die Spezialisten*Innen um Marion Anger auf dem Landhof Oberstdorf auf den inneren Druck ein, der bei Führungskräften durch die ständige Erwartung von Höchstleistungen entsteht. Bewirken kann das Coaching ein stärkeres Wir-Gefühl des Teams, das Abbauen von Belastungen, das Fördern von Potenzialen und Stärken. „Es war etwas ganz Neues und beeindruckend, was für ein Gespür die Pferde haben, obwohl sie jemanden zum ersten Mal sehen“, sagte U18-Frauen-Bundestrainerin Franziska Busch. U16-Bundestrainer Thomas Schädler ergänzte: „Es war eine richtige Überraschung. Das Gefühlsempfinden der Pferde war eindrucksvoll.“

Die Reaktionen der DEB-Coaches ließen durchweg Aufgeschlossenheit für diese ungewohnte Umgebung erkennen. Allen war gemein, dass sie besonders von der Sensitivität der Pferde erstaunt waren und wie unvoreingenommen die Tiere Menschen begegnen. „Man lernt sehr viel über die anderen im Team, und kann dadurch die Zusammenarbeit intern verbessern und weiterentwickeln“, sagte Söderholm auch nach diesem besonderen Einblick in die Seele. „Es ist das etwas andere Teambuilding“, merkte Trainerin Marion Anger vom Pferdegestützten Coaching Allgäu (PGC Allgäu) an, die die DEB-Coaches durch das Unbekannte leitete: „Wir streicheln keine Ponys und gehen auch nicht nur fröhlich spazieren. Es ist sehr intensiv, auf den Punkt genau bei jedem Einzelnen erlebbar und jedes Mal ein voller Erfolg.“


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Kundenstimmen

Am Anfang deiner Erzählungen hab ich mir gedacht, mit Pferden eine Art „Therapie“ zu machen, was das wohl auf sich hat. Nachdem ich von anderen Personen gehört habe, welche unglaublichen positiven Erfahrungen sie erlebt haben, und ich in meinem Leben einige „Päckchen“ zu tragen habe, dachte ich mir, das möchte ich selber erleben.

Es war ein unfassbares Erlebnis für mich, Dein Pferd Desi hat mir den Weg gezeigt, welchen ich in meinem Leben entlang gehen werde.  Für die Umsetzung dazu, muss jeder aber selber die Initiative ergreifen und dazu bereit sein. Ich bin sehr dankbar dafür und merke jetzt schon das ich gewisse Dinge im Alltag umsetzten kann.

Zum Abschluss, wünsche ich Dir liebe Marion viel Erfolg für die Zukunft und das sich auch andere Menschen sich einen Ruck geben um diese tolle Erfahrung zu erleben.

Michaela Käser, Blaichach

Ich war bei einem Gruppen-Coaching. Und mich hat es sehr überrascht, wie das Pferd auf die Gruppe reagiert hat.

Beim Einzelgespräch mit Marion (Pferd mit Strick an meiner Hand) wurde mir durch die Selbstreflektion klar wo und wie ich meine Probleme am Besten anpacken kann, durch die eindeutige Reaktion vom Pferd, obwohl ich großen Respekt vor den großen Tieren habe/hatte.

Marion war immer sehr professionell , man kann ihr alles offen anvertrauen und gut mit ihr reden. Ich empfehle das Coaching auf jeden Fall weiter, davon kann jeder nur profitieren.

Elias Schmid, Fischen

Wir waren mit ersten und zweiten Mannschaft in einer schwierigen Phase. Sowohl die Ergebnisse zu Beginn der Saison haben nicht gepasst. Was aber am schlimmsten und am dramatischsten, es gab Reibereien in der Mannschaft, zwischen Spielern, den Funktionären und dem Trainerteam. Dabei war der TSV Fischen immer dafür bekannt, ein guter Haufen und eine gute Truppe zu sein, egal ob man verliert oder gewinnt. 

Daher haben wir uns für ein Teambuilding bei Marion entschieden. Die Maßnahme war interessant und nachhaltig. Es wurde über viele Dinge offen und ehrlich gesprochen, die Teamübung mit dem Pferd aber auch die Einzelgespräche waren unglaublich intensiv und haben uns einen großen Schritt nach vorne gebracht. Die Mannschaft hat wieder zu sich gefunden, nachhaltig etwas gelernt und die sportliche Ergebnisse zeigen das bereits.

TSV Fischen, sportliche Leitung

Ich find es immer wieder toll, was Pferde bewirken. Das mich „Rico“ in die richtige Richtung schubst (das hätte man glatt filmen müssen 😉) er merkt wann mich ein Thema sehr belastet … mich bestätigt dies auf jeden Fall meinen Traum in ein paar Jahren wahr werden zu lassen. Unbewusst weiß ich genau, was mir im Weg steht, die Pferde und Marion schaffen es, mir dies wieder bewusst zu werden.

Danke für die schöne Erfahrung 🌸

Daniela S., Sonthofen

MARION ANGER

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